Digitales Zahn und Kiefer Röntgendiagnostik 

Bis zu 90 Prozent weniger Strahlung Wir setzen heute auf digitale Röntgentechnik. Im Gegensatz zum herkömmlich belichteten Film wird bei dieser Technik das Röntgenbild elektronisch erfasst. Der große Vorteil für den Patienten ist eine deutlich niedrigere Strahlenbelastung als üblich – um bis zu 30 bis 90 Prozent weniger, je nach Art der Aufnahme. Möglich machen dies die bilderfassenden Sensoren des Röntgengerätes. Sie reagieren sehr sensibel auf die eintreffenden Röntgenstrahlen, so dass nur eine geringe Strahlendosis nötig ist. Hohe Bildqualität für bessere Diagnose Während der Aufnahme wandeln die Sensoren die Röntgenstrahlen in elektronische Signale um. Der Sensor ist über ein Kabel mit dem Computer verbunden, die Bilddaten werden sofort am Bildschirm sichtbar. Die digitale Aufnahme lässt sich jetzt noch bearbeiten und optimieren. Die Bilder besitzen eine hohe Bildauflösung und zeigen feinste Strukturen bis in den Mikrometer-Bereich, zum Beispiel im Zahnwurzelkanal. Möglich sind zudem die farbliche und dreidimensionale Darstellung mit räumlichen Abmessungen. Die optimale Bildqualität ermöglicht letztendlich eine verbesserte Diagnose. Digital schnell verfügbar Aber es gibt noch weitere Vorzüge der digitalen Röntgenbilder: Die elektronischen Bilddaten können wir in der Praxis speichern, und sie sind jederzeit am Bildschirm abrufbar. Eine sofortige Weiterleitung an weiter behandelnde Praxen zur Begutachtung ist möglich. Ein Plus für die Umwelt bietet uns die digitale Technik ebenfalls, denn durch den Wegfall chemischer Entwicklung fallen keine problematischen Chemieabfälle mehr an. Wie hoch ist die Strahlenbelastung? Die Strahlenbelastung beim digitalen Röntgen ist geringer als die natürliche Strahlenbelastung, der wir uns während eines 30-minütigen Fluges in 11.000 Höhenmetern aussetzen! Auch im Vergleich zu Röntgenbildern z. B. der Lunge ist für Zähne und Kiefer eine vergleichsweise geringe Strahlendosis nötig. Trotzdem ist Vorsicht geboten. Besonders während einer Schwangerschaft müssen Risiko und Nutzen gegeneinander abgewogen werden.

  

                                   

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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